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Chrome

Was ist das überhaupt?

Google Chrome ist ein Webbrowser des US-amerikanischen Unternehmens Google LLC. Er war Ende 2017 der weltweit am weitesten verbreitete Browser. Große Teile des Quelltextes von Google Chrome sind in dem Open-Source-Projekt "Chromium" veröffentlicht und somit für jedermann frei zugänglich.

Jedem seine eigene Version

Der Browser Chrome steht für nahezu alle gängigen Betriebssysteme in einer eigenen, extra angepassten Version zur Verfügung. Es existieren jeweils 32- und 64-Bit Versionen sowohl für Windows und Linux, als auch für Apples macOS X. Auch für Smartphones und Tablets existieren jeweils eigene Versionen. Der Browser ist damit auf nahezu allen denkbaren Endgeräten problemlos einsetzbar. Besonders an Chrome ist seine Eigenschaft, jeden einzelnen Tab in einem separaten Prozess zu hinterlegen. Dies führt zu einer deutlichen Geschwindigkeitssteigerung im Vergleich zu allen anderen Browsern.

Plugins und Apps sorgen für Individualität

Chrome unterstützt Plug-ins, welche über den „Chrome Web Store“ bezogen werden können. Die Erweiterungen werden über eine integrierte API eingebunden und werden in den Web-Technologien JavaScript, HTML und CSSentwickelt. Aufbauend auf dem Format wird unter dem Namen Browser Extensions ein browserübergreifender Standard für Erweiterungen erarbeitet.

Zudem werden „Chrome Apps“ unterstützt. Dies sind Chrome-Erweiterungen, die in einem eigenen Fenster dargestellt werden. Am 19. August 2016 gab Google bekannt, diese Funktion für Windows, OS X und Linux schrittweise einzustellen. Lediglich auf Chrome OS sollen sie weiter bestehen. Nachdem Schadprogramme vielfach ungewünscht Erweiterungen in Chrome installiert haben, können diese nur noch über den von Google kontrollierten Web Store bezogen werden.

Dank diesen zahllosen Erweiterungen kann der Browser individuell an das persönliche Bedürfnis einen jeden Nutzers angepasst werden. In unserem Magazin haben wir uns schon einmal mit den 15 besten Plugins für Google Chrome befasst.

Kritikpunkt: Datensammelwut

Es wird bemängelt, dass bei Nutzung von Google Chrome zu viele Daten an Google gesendet würden. Beim Tippen in der Adresszeile, die zugleich Eingabefeld für Suchbegriffe und Web-Adressen ist, wird jedes Schriftzeichen an die vom Benutzer gewählte Suchmaschine übermittelt, um Vervollständigungsvorschläge zu ermöglichen. Dieses standardmäßig eingeschaltete Verhalten ist ausschaltbar.

Google führt in seinen Datenschutzbestimmungen diverse Informationen auf, die von Chrome an Google gesendet werden. Bis zur Version 4.0 erhielt jede Installation eine eindeutige Identifikationsnummer, die bei der Installation, bei der ersten Verwendung und bei jeder automatischen Aktualisierungsprüfung mit weiteren grundlegenden Informationen zur Browser-Installation an Google gesendet wurde. Die Identifikationsnummer konnte manuell entfernt oder über Software-Erweiterungen unterdrückt werden. Ab Version 4.1 verzichtet Google auf die ID.

Chrome sendet Informationen über die Benutzung des Browsers an Google, dabei sind nicht alle Methoden optional.