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Klein aber fein – Mini-PCs liegen im Trend

Klein aber fein – Mini-PCs liegen im Trend

Klein aber fein - Mini-PCs liegen im Trend

 

Klassische Mobilgeräte sind oft mit Einschränkungen verbunden

Unsere Computerwelt wird zunehmend von mobilen Geräten dominiert. Überall findet man Tablets, Notebooks und Smartphones  in allen nur denkbaren Varianten und Mischformen. Bei all den mobilen technischen Geräten heutzutage geraten die herkömmlichen stationären Desktop-PCs scheinbar immer mehr in Vergessenheit.

Dies mag zum Einen berechtigt sein, denkt man nur an die fast grenzenlose Mobilität in jeder Situation, die mit dieser Entwicklung einhergeht, andererseits haben gerade diese auf geringes Gewicht und Mobilität getrimmten Geräte aber auch deutliche Nachteile gegenüber dem guten alten Tower-PC unter deinem Schreibtisch.

Du kannst sie fast gar nicht mehr erweitern oder aufrüsten, sondern bestenfalls noch mit einer größeren Speicherkarte versehen. Stehen Reparaturen an, so sind viele Komponenten direkt mit dem Mainboard verlötet, so dass ein kleiner Defekt schnell zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führt. Ganz zu schweigen von der oft verminderten Leistung der Hardware zu Gunsten einer geringeren Wärmeentwicklung.

Die clevere Alternative zu Notebook und Tablet: ein Mini-PC

Was ist ein Mini-PC?

Bei Mini-PCs handelt es sich grundsätzlich um einen ganz normalen Computer - nur eben in einem sehr kompakten Gehäuse. Wie kompakt die kleinen Rechner sein können, wird deutlich, wenn man die Größenverhältnisse einmal ganz bewusst in Relation zu einander setzt:

Gehäuse ab einem Volumen von 40 Litern bezeichnet man als Midi-Tower, dies ist heute die gängigste Bauform eines PCs. Alles darüber wird als Full-Tower bezeichnet und findet heutzutage eigentlich nur noch Verwendung bei großen und schweren Workstations. Die kleinsten Modelle der Mini-PCs haben dagegen ein Innenvolumen von 1,5 bis 5 Liter. also gerade einmal rund ein Zehntel eines "normalen" PC-Gehäuses.

 

Extrem klein und bedingt mobil

Der größte Vorteil eines Mini-PCs steckt bereits in der Bezeichnung. Das Gehäuse ist meist kompakt gebaut und damit sehr platzsparend. Auf deinem Schreibtisch bleibt also immer noch jede Menge Platz für sämtliches Bürozubehör, die Kaffeetasse, die Zimmerpflanze usw. usw.  Diesen Vorteil haben die Mini-PCs mit herkömmlichen Notebooks gemeinsam.

Bei einem „ausgewachsenen“ Tower-PC sieht das schon etwas anders aus. Zwar steht selbiger meistens unter dem Schreibtisch, aber auch hier ist der Platzbedarf nicht zu verachten und die Beinfreiheit leidet.

Die meisten Mini-PCs sind zudem sehr leicht und damit - ähnlich wie ein Notebook - transportabel. Obwohl diese Geräte von Haus aus eher nicht für den mobilen Einsatz designed wurden, ist es ohne Weiteres möglich, den Arbeitsplatz nach Belieben zu verlegen. Der einzige Unterschied zu einem Notebook: Du brauchst an beiden Plätzen jeweils einen separaten Monitor.

Fast lautlos dank passiver Kühlung

Viele Hersteller verzichten bei ihren Mini-PCs auf den Lüfter. Um mit dieser sogenannten "passiven Kühlung" auszukommen, sind die Prozessoren so konstruiert, dass sie möglichst wenig Abwärme produzieren. Steigt das Temperaturlevel dennoch auf einen kritischen Wert, so takten die CPUs selbstständig herunter, was zu einer deutliche geringeren Wärmeabgabe führt.

Durch den fehlenden Lüfter sind Mini-PCs in der Regel sehr leise und stören nicht mit dem typischen Lüftergeräusch wie ein Tower-PC mit herkömmlichen Kühlern. Angenehmer Nebeneffekt: Die Geräte verbrauchen deutlich weniger Strom, da keine Lüfter versorgt werden müssen.

Individuell anpassbar und leistungsstark

Nur weil ein Mini-PC kleiner ist, als sein großer Bruder, der Tower-PC, heißt das nicht, dass in Mini-PCs keine leistungsfähige Hardware verbaut sein kann, die für eine flotte Performance sorgt.

Ermöglicht wird dies durch die immer kleiner werdenden Chips, die trotz ihrer Größe eine mehr als ausreichende Leistung bieten. Je nach Geschmack gibt es unter den Mini-PCs sogar High-End Geräte, die sogar für Gaming oder Videobearbeitung geeignet sind.

Großer Pluspunkt im Vergleich zu einem Notebook oder Tablet-PC ist die individuelle Anpassbarkeit.

Während bei Notebooks und Tablets Tastatur, Touchpad, Lautsprecher und Display schon fest verbaut sind, kannst du bei einem Mini-PC alle Peripheriegeräte frei nach deinen persönlichen Vorlieben zusammen stellen.

Viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten

Arbeit und Berufsleben: Schulungen, Seminare, Präsentationen. Mini-PCs eignen sich bestens, um online zu arbeiten, Text zu verarbeiten oder Präsentationen vorzubereiten. Dabei besitzen sie alle Möglichkeiten eines vollwertigen Computers. Mini-PCs machen den Arbeitsplatz übersichtlicher und lassen sich ganz einfach in die wichtigsten Netzwerksysteme einbinden.

Home-Entertainment: Ein Mini-PC, der über die richtigen Video- und Audioanschlüsse verfügt, kann perfekt als Multimedia-Server benutzt werden. Hier solltest du allerdings darauf achten, ein Gerät mit einer Grafikkarte und einem Prozessor zu kaufen, die leistungsfähig genug sind, um Full HD-Videos zu verarbeiten.

Ein günstiger Zweit-PC: Billiger als ein weiterer Laptop oder Desktop-PC für die Familie. Du schließt ganz einfach einen Monitor, eine Tastatur und eine Maus an und hast für kleines Budget einen vollwertigen Zweitcomputer für die ganze Familie.

Werbung: Mit seiner Kompaktheit und Leistungsstärke ist ein Mini-PC auch perfekt für digitale Werbedisplays geeignet. Flüssige Animationen und Videos werden problemlos dargestellt, während das Gerät selbst kaum sichtbar verstaut werden kann.

Spiele: Viele Mini-PCs haben mehr als genug Leistung, um die Anzeige- und Rechenanforderungen der Spieleindustrie zu unterstützen.

 

Titelbild, Bilder: © ESM-Computer GmbH

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Comments

  1. Toller Beitrag, Für den Otto normal Verbraucher würde natürlich ein Mini-Pc reichen. Allerdings habe ich Zweifel, wenn man Programme wie beispielsweise Photoshop nutzt, dass der Mini-Pc da ausreichen würde.

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    • Hallo Herr Sibnek,
      das kommt natürlich immer auf die genauen technischen Spezifikationen des Gerätes an. Es gibt durchaus auch Mini-PCs mit mehr als genug Leistung für Photoshop & Co.
      Nur, weil das Case klein ist, muss nicht auch die Leistung zwingend klein sein 😉

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