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Der Internetexplorer – das Ende einer Ära

Der Internetexplorer – das Ende einer Ära

Der Kampf des Internet Explorers – Microsoft Edge

Der Internetexplorer (IE) wird künftig sein Ende finden. Als meist genutzter Browser – eher zwangsweise installierter – findet dieser nun offiziell Bestätigt am 15.06.2022 sein Ende, bzw. es werden keine (Sicherheits-)Updates mehr für eben diesen veröffentlicht.

Trotz aller Schwierigkeiten, die der IE mit sich brachte, war er doch eine Inspirationsquelle für Memes und Sprüche, deshalb wollen wir den Browser, welcher alle von uns in verschiedenen Formen begleitet hat, noch einen Blogbeitrag widmen.

Einführung in IE, Edge und die Zukunft des Webbrowsings

Website Browsing

Der Internet Explorer ist der erste Webbrowser, der für das Windows-Betriebssystem entwickelt wurde. Es wurde 1995 veröffentlicht und war bis 2006 ein dominierender Browser, als andere Browser wie Firefox und Chrome immer beliebter wurden. Der IE wurde weiterhin von vielen verwendet, da bestimmte Plugins in anderen Browsern nicht unterstützt wurden.

Im Jahr 2013 kündigte Microsoft an, neue Versionen von IE nur unter Windows 8 verfügbar zu machen. Dies führte zu einem erheblichen Rückgang des Marktanteils von IE und schließlich zu dessen Einstellung unter Windows 7.

Im Jahr 2016 kündigte Microsoft jedoch an, dass sie mit der Entwicklung einer neuen Version von Edge beginnen würden, die den IE ersetzen würde. Es ist wichtig zu beachten, dass Edge keine Fortsetzung des IE ist, sondern ein völlig neuer Browser mit verbesserten Funktionen und Leistung gegenüber seinem Vorgänger.

Die neue Alternative aus dem Hause Microsoft, heißt Microsoft Edge. Das Produkt basiert grob gesagt auf Chrome, bzw. der Open-Source-Variante „Chromium“. Ziel war es einen ähnlich schnellen, einfachen, sicheren und gut-erweiterbaren Browser zu Google Chrome zu schaffen – warum nicht also direkt ein abgespecktes Grundgerüst nehmen?

Der Kampf um den Internet Explorer

Technik Netzwerk

Der Kampf zwischen Internet Explorer und Netscape war ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte des Internets. 1995 veröffentlichte Microsoft den Internet Explorer 1.0, der schnell zum beliebtesten Webbrowser auf dem Markt wurde. Netscape reagierte mit einer neuen Version ihres Browsers, der über fortschrittlichere Funktionen als der IE verfügte. Die Veröffentlichung von Netscape führte zu Microsofts Entscheidung, den IE mit Windows 95 zu bündeln.

1997 veröffentlichte Netscape die Version 4 ihres Produkts, die eine enorme Verbesserung gegenüber früheren Versionen darstellte, aber es war zu spät, da der Internet Explorer bereits auf den meisten Computern weltweit installiert war und sich als dominierender Webbrowser etabliert hatte. Zwangsweise. Microsoft hatte natürlich die volle Entscheidungsgewalt – warum der Konkurrenz eine Chance geben, wenn man das vielleicht meistverwendete Betriebssystem der Welt im Petto hat und direkt mit einem Browser ausliefern kann? Viele Nutzer von Windows nutzten somit IE, trotz deutlich besserer Alternativen. Oft schlichtweg aus Unwissenheit oder Faulheit. Es war halt schon da - warum also nach etwas anderem suchen? Wird schon so passen.

Warum Microsoft Edge besser ist als Internet Explorer

Microsoft Edge (ME) ist ein neuer Browser von Microsoft, der verspricht, schneller, sicherer und besser für die Umwelt zu sein. Es ist ein Nachfolger des Internet Explorer-Browsers.

Das erste, was du an Microsoft Edge bemerken wirst, ist, die Schnelligkeit. Er lädt Webseiten schnell und hat kaum Verzögerungszeiten. Das zweite, was dir vielleicht an ME auffallen wird, ist, dass er nicht abstürzt oder hängen bleibt, wie sich – mittlerweile – an anderen Browsern oft zeigt. Drittens kannst du auch Cortana mit diesem Browser verwenden, was bedeutet, dass du im Internet nach allem suchen kannst. Via Spracheingabe. Schließlich verfügt dieser Browser über einen integrierten PDF-Reader, der das Lesen von Dokumenten im Internet erleichtert, anstatt sie auf deinen Computer herunterzuladen – kennt man ja von Chrome, oder? - und in einem anderen Programm wie Adobe Acrobat Reader oder Preview unter Mac OS X zu öffnen.

Zudem hat ME einen eingebauten Ad-Blocker und spart dir somit tatsächlich auch das raussuchen und installieren der Software.

 

Bilder: © Pixabay

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