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Support-Ende für Windows 7

Support-Ende für Windows 7

Support-Ende für Windows 7 - So klappt der Umstieg

Lange angekündigt und jetzt zum Greifen nahe: Microsoft beendet den Support für sein extrem beliebtes Betriebssystem Windows 7 nun in der kommenden Woche endgültig. Der Mainstream-Support für Windows 7 ist bereits seit Januar 2015 eingestellt. Seit diesem Datum erhält Windows nur noch Sicherheitsupdates, jedoch keine Funktionsupdates mehr. Nun endet auch dieser Service am 14. Januar 2020. Was das für Dich für Folgen haben kann - und wie der Umstieg kinderleicht funktioniert, das erklären wir dir in unserem heutigen Beitrag.

Windows 7 noch immer beliebt

Trotz seines mittlerweile recht beachtlichen Alters von mehr als 10 Jahren, gehört Windows 7 immer noch zu den beliebtesten Betriebssystemen aus der Windows-Familie. Bei fast 29% aller Desktop-Systemen ist Windows 7 nach wie vor installiert.

Wie oben zu sehen, ist die Zahl der Systeme auch nur sehr langsam rückläufig. Die Beliebtheit des 10 Jahre alten OS ist also nach wie vor nahezu ungebrochen. In puncto Computersicherheit und Zukunftsfähigkeit ist ein Wechsel zu Windows 10 aber spätestens jetzt dringend anzuraten. Wie einfach - und vor allem günstig - selbiger ablaufen kann, zeigen wir euch im Folgenden.

Ein Wechsel ist dringend anzuraten

Eines vorweg. Auch trotz des Support-Endes kannst du Windows 7 nach wie vor uneingeschränkt nutzen. Es werden keine Funktionen deaktiviert, oder das System gar generell abgeschaltet. Und doch raten wir dir einen Wechsel alleine aufgrund der zukünftig fehlenden Sicherheitsupdates dringendst an.

Computersicherheit & neue Programme

Nur ein Betriebssystem, welches in regelmäßigen Abständen sicherheitsrelevante Updates erhält, ist auf Dauer ausreichend gegen Cyber-Attacken geschützt. Online-Kriminelle nutzen immer wieder neuartige Schadsoftware, die von den alten Programmen teilweise gar nicht als solche erkannt wird. Oder sie nutzen bis dato unbekannte Sicherheitslücken, die auch nach deren Entdeckung nicht geschlossen werden, da es keine Updates mehr gibt.

Ein weiterer oftmals unterschätzter Punkt ist, dass sich kaum ein Entwickler die Mühe macht, ein neues Programm auf ein veraltetes Betriebssystem ab zu stimmen. Früher oder später wirst du also vor einem Problem stehen. Nämlich dem, dass dein neu gekauftes Programm den Dienst verweigert.

Vorsicht bei Versicherungen und der DSGVO

Auch bezüglich der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und eventuell abgeschlossenen Versicherungen führt eine verweigerte Umstellung unter Umständen zu Risiken. Die wenigsten Privatpersonen und vor allem Unternehmen wissen nämlich, dass die DSGVO auch eine entsprechende Klausel beinhaltet, nach der die Unternehmen verpflichtet sind, den aktuellen "Stand der Technik" einzuhalten. Der Interpretationsspielraum ist hier freilich enorm groß und es liegen noch keine entsprechenden Urteile diesbezüglich vor. Hier gilt aber der alte Grundsatz: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Lieber einmal zu früh wechseln, als im Nachgang Schadenersatzforderungen in Kauf zu nehmen.

Auch bei sogenannten Cyberversicherungen lohnt sich ein Wechsel auf das moderne Windows 10. Diese Versicherungen bezahlen den Schaden nach einem Datenklau oder Cyberangriff. Je nach Ausgestaltung der Vertragsbedingungen, könnte die Versicherung allerdings mit dem Hinweis auf ein vollkommen veraltetes Betriebssystem nach einem Schaden Regressforderungen stellen, oder die Zahlung gar ganz verweigern. Hier ist zumindest ein genauer Blick in die Vertragsbedingungen dringendst anzuraten.

So einfach funktioniert der Wechsel auf Windows 10

Eine Neu-Installation von Windows 10 ist entgegen der Vermutung vieler User bei Leibe kein Hexenwerk, im Gegenteil.

Schritt 1: Datensicherung

Prinzipiell empfehlen wir immer eine gründliche Datensicherung, bevor du in das Betriebssystem eingreifst. Im vergangenen Jahr haben wir zu diesem Thema schon einmal einen eigenen Artikel geschrieben, den du unter dem Link "Dein neuer PC - die ersten Schritte" findest.

Schritt 2: Installation

Die eigentliche Installation ist dann in wenigen Schritten erledigt. Dank automatischer Treiber-Erkennung unter Windows 10, musst du dich nicht einmal mehr darum kümmern, die richtigen Treiber zu finden. In unserem Artikel "Windows-Installation schnell & einfach" haben wir die Installationen sowohl von Windows 7, als auch von Windows 10 noch einmal übersichtlich für dich zusammengefasst.

Wie sieht's bei dir aus?

Wie sieht die Situation eigentlich ei dir aus? Bist du schon auf Windows 10 unterwegs, oder verwendest du noch 7? Planst du, in naher Zukunft zu wechseln, oder willst du noch länger bei Win 7 bleiben?

 

Titelbild: © Pixabay
Bilder: © statcounter / © ESM-Computer GmbH

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Comments

  1. Das Problem ist nicht die neue Software die nach einen Systemwechsel nicht mehr läuft, sondern die alte die man nicht updaten möchte da die Kosten dann sehr in die Höhe schnellen können!

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