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Der Monitor – Bindeglied zwischen Mensch und PC

Der Monitor – Bindeglied zwischen Mensch und PC

Der Monitor - Bindeglied zwischen Mensch und PC

Wann immer du über die Stärke oder die Leistungsklasse von Computersystemen sprichst, dann ist die Rede von Prozessorgeschwindigkeit, Rechenkernen oder Arbeitsspeichergrößen. Der verwendete Monitor dürfte dagegen eher selten Gegenstand von Diskussionen sein, richtig?

Er wird allenfalls vielleicht erwähnt, wenn es um die brillante Farbwiedergabe oder die maximal-mögliche Grafikauflösung geht.

Dabei ist der Monitor neben Eingabegeräten wie Maus und Tastatur mit Abstand die wichtigste Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Neben gutem Sehen und einem entspannten Blick auf die Mattscheibe im positiven Fall, ist der Monitor - im negativen Fall - auch schnell für Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verspannungen und Nackenschmerzen, die im Laufe der Jahre sogar chronisch werden können, verantwortlich. Allein schon deshalb hat er besondere Aufmerksamkeit verdient.

Monitor_001In diesem Artikel möchten wir uns also einmal dem Monitor widmen. Wir zeigen euch, warum gerade ein guter, professioneller Monitor so wichtig für das tägliche Arbeiten ist, was es mit der vielbeschworenen Ergonomie auf sich hat und worauf es beim Kauf eines Monitors ankommt.

Ergonomie? Was ist das?

In unserem Magazin sind wir ja schon einmal mehr als ausführlich auf das Thema Ergonomie am Arbeitsplatz eingegangen. Wenn du wissen möchtest, wie du deinen Arbeitsplatz und/oder deinen heimischen Schreibtisch hinsichtlich ergonomischer Gesichtspunkte möglichst optimal gestaltest, dann empfehlen wir dir unseren letztjährigen Artikel "Schnell & einfach zu mehr Ergonomie am Schreibtisch".

Nichts desto trotz möchten wir hier der Vollständigkeit halber noch einmal kurz auf die offizielle Definition des Begriffs "Ergonomie" eingehen.

Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit. Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsablauf räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen, sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Benutzerfreundlichkeit, also der Verbesserung des Arbeitsplatzes.

Ergonomie wird also immer dort besonders wichtig, wo der Mensch beim Arbeiten mit Maschinen (z. B. Fahrzeugen, Computern, Werkzeugmaschinen, Küchenmaschinen), Werkzeugen oder anderen Gegenständen (z. B. Telefonen, Bürostühlen) in Berührung kommt.

Der Monitor macht den Unterschied

Soweit so gut - doch was hat jetzt Ergonomie mit dem Monitor zu tun? Eine ganze Menge sogar!

Schon oft haben wir in diesem Magazin über die Vorteile guter gebrauchter PCs im Gegensatz zu billigen Consumergeräten gesprochen. Sie sind robuster, günstiger, leistungsstärker - obwohl schon 2-4 Jahre alt und einfach besser geeignet für den professionellen Einsatz. Nicht viel anders verhält es sich beim Thema Monitor. Ob du nämlich mehrere Stunden täglich vor einem eher minderwertigen Gerät der Consumer-Klasse aus einem Elektromarkt sitzt, oder aber vor einem hochwertigen, Business-Monitor, das merkst du ohne Zweifel ziemlich schnell. Spätestens dann, wenn du wieder so verspannt bist, dass du dich kaum bewegen kannst.

Doch warum ist das so? Die beiden Stichworte hierbei heißen: "Ergonomie" und "Qualität der Bildwiedergabe". Beide Kennzahlen haben einen direkten Einfluss darauf, ob du entspannt und effektiv mit deinem Computer arbeiten kannst oder nicht. Wie genau du deinen Arbeitsplatz nach ergonomischen Gesichtspunkten gestalten kannst, das haben wir schon in unserem Artikel Schnell & einfach zu mehr Ergonomie am Schreibtisch ausführlich besprochen. Heute soll es speziell um deinen Monitor gehen.

Monitor_pivot2Perfekte Ergonomie am Arbeitsplatz

Hochwertige Businessmonitore erlauben eine Drehung um 90 Grad, die sogenannte Pivot-Funktion. Dadurch wird die Bearbeitung langer Excel-Tabellen enorm vereinfacht.

Ein Feature, welches bei Geräten der Consumerklasse fast immer völlig fehlt.

Worauf kommt es beim Kauf an?

Größe? Farbtreue? Helligkeit? Kontrast? Auflösung? Zweifellos - die Anzeigeleistung eines Monitors ist einer der wichtigsten Qualitäts-Faktoren bei jedem Kauf. Bereits hier merkt man recht schnell, ob man ein hochwertiges Businessgerät oder ein günstiges Gerät der Consumerklasse erworben hat. Letztere liefern oft ein relativ unscharfes, schlimmstenfalls leicht flimmerndes Bild, leiden unter sogenanntem Backlight-Bleeding oder einem unangenehmen Farbstich, oder sie geben die Farben verwaschen und unklar aus.

Von vielen Usern außer Acht gelassen, aber eigentlich noch viel wichtiger, als alles oben erwähnte, sind die sogenannten ergonomischen Eigenschaften eines Monitors.

Damit ist vor allem die Eigenschaft eines Monitors gemeint, sich an den jeweiligen Arbeitsplatz sowie den jeweiligen Benutzer möglichst perfekt anzupassen - siehe Definition oben. Ist der Monitor drehbar? Ist er höhenverstellbar und schwenkbar? Kann er so auch auf die Körpergröße des Nutzers angepasst werden? Verfügt er über die Pivot-Funktion? Wie hoch ist der maximal mögliche Blickwinkel? Ist das Display matt und entspiegelt oder hochglänzend?

Zugegeben, das hört sich auf den ersten Blick alles ein wenig nach Luxus und First-World-Problems an. Tatsächlich aber sind dies alles unverzichtbare Features, wenn du deinen Arbeitsplatz ergonomisch gestalten willst. Nur so kannst du deine Sitzposition am Arbeitsplatz nämlich dahingehend optimieren, dass dein Abstand zum Bildschirm, der Betrachtungswinkel und die Höhe des Monitors optimal auf deine körperlichen Bedürfnisse eingerichtet sind.

Nur mit einer idealen Gestaltung deines Arbeitsplatzes im Sinne höchstmöglicher Ergonomie kannst du auch bei mehrstündigem ununterbrochenen Arbeiten, effektiv gegen Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Verspannungen und Konzentrationsschwierigkeiten sowie Kopfschmerzen vorbeugen. Ein guter Monitor hat einen großen Anteil daran.

Nicht an der falschen Stelle sparen!

Steuer-titleNur all zu oft erleben wir es in der Praxis der Kundenberatung.

Der Kunde fragt nach einem hochwertigen und teuren Spitzen-Rechner, möchte fast schon eine Workstation für einfache Officetätigkeiten. Darauf angesprochen, ob es denn auch ein Monitor sein darf, kommt die Antwort "Ach, mein alter 10 Jahre alter Flatscreen tut es gerne noch, nein danke!"

Eine fatale Fehleinschätzung, wie wir mit diesem kleinen Artikel hoffentlich erläutern konnten.

Gut gebraucht statt neu und teuer!

4-gruende-fuer-gebruachte-hardwareEin neuwertiger, hochwertiger Business-Monitor hat natürlich seinen Preis. Für die besten Spitzenmodell ist schnell einmal ein vierstelliger Betrag fällig.

Wer uns kennt und unser Magazin in regelmäßigen Abständen liest, der weiß, dass unser Herz für gebrauchte Hardware schlägt. Die selben Argumente, die wir immer wieder beim Thema Notebook- und Computer-Hardware anbringen, gelten auch bei Monitoren gleichermaßen.

Die Verwendung gebrauchter und gleichzeitig hochwertiger Business-Hardware schont die Umwelt, spart Ressourcen und entlastet gleichzeitig deinen Geldbeutel.

Wichtig beim Kauf gebrauchter Geräte ist natürlich immer, von einem seriösen und glaubwürdigen Händler zu kaufen, auf dessen Beschreibung man sich auch verlassen kann. Wir von ESM-Computer testen jeden Monitor vor dem Verkauf auf Herz und Nieren. Jeder Pixelfehler, jeder noch so kleinen Kratzer im Display wird erfasst, protokolliert und entsprechend beschrieben.

Einen unverbindlichen Überblick über unser Sortiment an hochwertigen, gebrauchten Monitoren findest du jederzeit in unserem Webshop unter www.esm-computer.de.

Viel Spass beim Stöbern und Sparen!

Titelbild: © Pixabay
Bilder: © ESM Computer GmbH / © Pixabay / © BillionPhotos.com - Fotolia.com / © stockphoto-graf – Fotolia.com
Quellen: eigene Recherche / ESM-Computer Gmbh / karrierebibel.de

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