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Schnell & einfach zu mehr Ergonomie am Schreibtisch

Schnell & einfach zu mehr Ergonomie am Schreibtisch

Schnell & einfach zu mehr Ergonomie am Schreibtisch

Worauf achtest du am Meisten, wenn du dir neues Computer-Equipment kaufen willst? Auf den Preis? Die Rechenleistung? Die Bildschirmgröße, die Auflösung oder auf die Anschlussmöglichkeiten des Monitors? Auf die Grafikpower? Zweifellos alles wichtige Features und Kaufargumente.

Aber Hand aufs Herz: Hast du schon einmal vor dem Kauf einen Gedanken an die sogenannte “Ergonomie” verschwendet? Ich glaube, ich lehne mich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn ich sage: Nein, hast du nicht.

Was bedeutet Ergonomie und warum ist sie so wichtig?

Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit. Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsablauf räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen, sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Benutzerfreundlichkeit, also der Verbesserung des Arbeitsplatzes.

Ergonomie wird also immer dort besonders wichtig, wo der Mensch beim Arbeiten mit Maschinen (z. B. Fahrzeugen, Computern, Werkzeugmaschinen, Küchenmaschinen), Werkzeugen oder anderen Gegenständen (z. B. Telefonen, Bürostühlen) in Berührung kommt.

Wir zeigen die heute, wie du die 5 wichtigsten Bereiche deines PC-Arbeitsplatzes möglichst optimal in Sachen Ergonomie verbessern kannst. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem wichtigsten Teil – deinem Monitor.

So optimierst du deinen (PC-)Arbeitsplatz

Der Schreibtisch:

  • Dein Schreibtisch sollte mindestens 80 Zentimeter tief und 160 Zentimeter breit sein. Eine Tiefe unter 80 Zentimeter gilt gemäß aktuellen Richtlinien nicht als Arbeitsplatz, sondern als Ablagefläche
  • Der Tisch sollte (je nach Körpergröße) 19 bis 28 Zentimeter über der Sitzfläche liegen
  • Bei normaler Sitzhöhe (hängende Schultern) liegen deine Arme stets wagerecht auf dem Schreibtisch
  • Wenn die Hände eben aufliegen, bleiben noch mindestens 10 Zentimeter bis zur Tastatur

Die Beleuchtung:

  • Tageslicht ist immer besser als Kunstlicht
  • Eine indirekte Beleuchtung mit warmem Licht ermüdet deine Augen nicht so schnell
  • Die Beleuchtung ist so platziert, dass beim Schreiben auf der Tastatur keine Schatten entstehen
  • Achte auf nicht allzu hohe Kontraste (helles Fenster, dunkler Bildschirm) sowie möglichst keine Blendeffekte durch reflektierende Gegenstände im Raum oder an den Wänden

Das Raumklima:

  • Der Raum hat eine optimale Luftfeuchtigkeit bei 40 bis 60 Prozent
  • Die Temperatur beträgt mindestens 20, besser 22 Grad
  • Du solltest den Raum regelmäßig lüften können. Am besten durch sogenanntes Stoßlüften
  • Der Lärmpegel sollte 55 db nicht übersteigen. Schon geringer Lärm erzeugt nachweislich Stress und beeinträchtigt die Leistungskraft negativ

Der Bürostuhl:

  • Der optimale Bürostuhl lässt sich individuell anpassen und ermöglicht wechselnde Arbeitshaltungen
  • Beim Sitzen sind deine Beine 90 Grad angewinkelt, die Fußsohlen berühren vollständig den Boden, die Oberschenkel liegen dabei waagrecht oder fallen leicht nach vorne ab
  • Der sogenannte Lendenbausch, also die Innenwölbung der Lehne befindet sich auf Gürtelhöhe
  • Wenn du mit dem Hintern an der Lehne anstösst, sollten deine Beine noch mindestens zwei Fingerbreit über die Sitzvorderkante hinausragen

Der Monitor:

Die Einstellung macht’s

Richtige-Körperhaltung-vor-dem-Bildschirm1-300x2401Dass PC-Arbeiter unter heftigen Nackenschmerzen und trockenen Augen leiden, liegt fast immer an einer schlechten Position des Monitors. Die natürliche Blickrichtung des Menschen ist nach vorne unten gerichtet. Während viele Anwender ihren Bildschirm sehr hoch eingestellt haben, um auf die vermeintlich ergonomisch korrekte Mitte des Displays zu blicken, ist genau das Gegenteil notwendig, um rücken-und augenfreundlich arbeiten zu können. Maximal in Augenhöhe darf sich die Monitor-Oberkante bei aufrechter Sitzhaltung befinden. Der Computer-Anwender soll noch über den den Bildschirm sehen können, ohne dabei den Kopf anheben zu müssen. Nur mit der korrekten Monitor-Einstellung lassen sich Verspannungen der Hals-und Schultermuskulatur sowie das Austrocken der Augen durch die permanent zu weit geöffneten Lider wirkungsvoll vermeiden.

Nicht an der falschen Stelle sparen

IMG_01221Fabrikneue Einstiegs-Monitore mit Full HD-Auflösung gibt es im Internet bereits unter hundert Euro. Dafür bekommst du als Kunde dann aber auch nur ein wackeliges Gerät, das sich zwar in aller Regel ein wenig in der Neigung verstellen lässt, dem es aber eigentlich immer an der ergonomisch so wichtigen und entlastenden Höheneinstellung mangelt. Gesundheit hat ihren Preis. Nacken-und augenfreundliche Profi-Bildschirme sind deshalb auch deutlich teurer. Mit einem soliden Standfuß, der Vibrationen wirkunsvoll auffängt, Full HD und anderem guten technischen Equipment an Bord liegen diese Monitore nicht selten bei Neupreisen von deutlich über 300 Euro.

Gebrauchte Monitore: Business-Class zum kleinen Preis

In Zeiten, in denen fabrikneue Notebooks bereits ab 250 Euro erhältlich sind, ist ein Preis von 300 Euro und mehr für einen guten Monitor natürlich eine unverhältnismäßig große Investition. Gerade für preisbewusste Menschen ist damit ein ergonomisch einstellbarer Bildschirm eigentlich fast unerschwinglich. Eine gute Alternative sind deshalb gebrauchte Monitore vom Fachhändler. Ab 55 Euro erhalten Kunden bei ESM Computer ein qualitativ hochwertiges und höhenverstellbares Business-Gerät mit 19 Zoll-Display und einer Auflösung von immerhin 1280×1024 Pixel. Full HD-Monitore sind bereits ab 89 Euro erhältlich. Kostenloser Versand innerhalb Deutschlands inklusive.

Worauf kommt’s bei einem guten Monitor an?

  • Der Bildschirm ist groß
  • Der Abstand zwischen Person und Monitor beträgt 50 bis 70 Zentimeter.
  • Der Bildschirm steht so, dass keine Reflexionen (etwa vom Fenster) entstehen können.
  • Wenn du die oberste Zeile auf dem Bildschirm lesen willst, dann sollte dein Kopf leicht nach vorn geneigt sein

 

Bilder: © ESM Computer GmbH, © apops – Fotolia.com
Titelbild: © Syda Productions – Fotolia.com

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