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Der beste PC für Office und Co.

Der beste PC für Office und Co.

Der beste PC für Office und Co.

Ein guter Office-Rechner zeichnet sich vor allem durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis und ausreichend Power für alle gängigen Office-Programme aus.

Dabei muss es für dein heimisches Büro bei Weitem nicht immer ein High-End Gerät sein, im Gegenteil. Für Office, Internet und einfache Bildbearbeitung kannst du getrost auf zahlreiche sündhaft teure Komponenten verzichten und dir so bares Geld sparen. Zum Beispiel ist die 500-Euro-Gamer-Grafikkarte hier genauso überflüssig, wie der dickste und schnellste i7-Prozessor neuester Generation.

Zwar profitieren durchaus einige wenige Spezial-Anwendungen von derartigen Komponenten, in aller Regel sind diese aber so stark unterfordert, dass sich die Anschaffung schlicht nicht lohnen würde.

 

Die Qual der Wahl

Wenn du deinen Computer also vor allem für Internet, Email, Dokumente und Co benutzen möchtest, dann empfehlen wir einen günstigen Einsteiger- oder Mittelklasse-PC. Gerade in diesem Bereich gibt es eine Unmenge an verschiedensten Angeboten, so dass wirklich für jeden Einsatzzweck ein passendes Gerät auffindbar sein sollte.

Doch worauf kommt es nun bei der Auswahl eines möglichst perfekten Office-Computers an?

Bei der Auswahl eines passenden Gerätes kommen vor allem 3 Kriterien zum Tragen: Die Systemleistung im Allgemeinen, die Größe des Gerätes und natürlich der Preis.

 

Die Systemleistung

Bei Office-Computern hängt die Systemleistung hauptsächlich von den Komponenten Prozessor (CPU), Arbeitsspeicher (RAM) und Festplatte (bzw. SSD-Festplatte) ab. Der Grafikchip bzw. die Grafikkarte kann getrost vernachlässigt werden.

Prozessor / CPU:

i7_frontBei hochwertigen Business-Computern kommen heutzutage vor allem Prozessoren der Marke Intel zum Einsatz. So auch bei unseren 3 empfohlenen Geräten (mehr dazu siehe unten). Seltener sind auch Chips des Konkurrenten AMD verbaut, diese bilden allerdings immer noch eher die Ausnahme.

Intel-CPUs unterteilen sich in die Leistungsklassen Core i3 (Einsteiger), Core i5 (Mittelklasse) und Core i7 (High-End). Für Computer, die hauptsächlich im Büro eingesetzt werden sollen, sind hier vor allem der Core i3 sowie der Core i5 von Bedeutung. Aber auch der etwas ältere Intel Pentium Prozessor erfüllt hier noch einwandfrei seinen Zweck und ist für reine Büro-Rechner trotz seines Alters noch ausreichend.

Die Geschwindigkeit des Prozessors hängt letztendlich nicht nur von der Taktfrequenz ab. Hier besteht ein weit verbreiteter Irrtum, mit dem wir auch immer wieder bei unserer täglichen Supportarbeit durch unsere Kunden  konfrontiert werden. Mindestens genauso wichtig wie die reine Taktung ist die Gesamt-Zahl der Rechenkerne, die Größe des Zwischenspeichers sowie das Herstellungsverfahren im Allgemeinen. Vor allem der Anzahl der Prozessorkerne sollte hier dein besonderes Augenmerk gelten. Generell gilt: Je mehr, desto leistungsfähiger. Allerdings steigt mit zunehmender Leistung des Prozessors auch der Preis des Gerätes sowie der Stromverbrauch.

Arbeitsspeicher / RAM

RAM

Beim Arbeitsspeicher gilt ebenfalls: Je mehr, desto besser - aber auch desto teurer das Gesamtgerät.

Im Arbeitsspeicher werden alle Daten abgelegt, mit denen dein Computer gerade arbeitet. Ist die Kapazität deines Arbeitsspeichers voll, so lagert Windows die Daten stattdessen auf der Festplatte aus (in die sogenannte Auslagerungsdatei). Da die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Festplatte um ein Vielfaches langsamer ist, als die des Arbeitsspeichers, sinkt dadurch folglich auch die Geschwindigkeit deines gesamten Systems.

Unter 4 GB RAM sollten es heutzutage auf keinen Fall mehr sein - vor allem wenn du das moderne Betriebssystem Windows 10 installieren willst. Für Bild- und Videobearbeitung sollten es sogar mindestens 8 GB RAM sein. Bei Desktop-PCs lässt sich der Arbeitsspeicher mit wenigen Handgriffen und sehr günstig nachrüsten.

Die Festplatte / SSD

256-GB-SSD-Festplatten-Upgrade-1Für die Geschwindigkeit deines Komplettsystems ebenfalls ganz entscheidend ist die Festplatte. Führe dir einmal ganz bewusst vor Augen, wie oft an einem durchschnittlichen Arbeitstag dein Computer irgend etwas von der Festplatte liest oder auf ihr abspeichert. So wird deutlich, dass die Geschwindigkeit des Systems in ganz entscheidendem Maße von den Zugriffszeiten auf eben diese Festplatte abhängt.

Liegen deine Dateien auf einer konventionellen HDD-Festplatte, dann startet dein Rechner langsam und auch die verschiedenen Programme eher gemächlich. Anders sieht es bei einer modernen und superschnellen SSD-Festplatte aus. Auf diesen sogenannten Solid-State-Drives geschieht der Datenzugriff um Welten schneller, was zu einem enormen Geschwindigkeitsschub führt. Weitere Details zu SSD-Festplatten kannst du in diesem Bericht nachlesen.

 

Die Gehäusegröße

Was auf den ersten Blick eher trivial erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen gerade im Büro-Bereich als eines der entscheidenden Gesichtspunkte. Die Gehäusegröße des Computers. Hier gilt es vor dem Kauf alle Pro- und Contra-Argumente sorgfältig gegen einander abzuwägen, um sich nicht zusammen mit dem neuen Computer unnötigen Ärger einzukaufen.

Tower

Tower-PCs sind wuchtig, klobig und schwer und nehmen - meistens unter dem Schreibtisch - viel Platz weg. Dafür können sie dank dem üppigen Platzangebot im Gehäuse problemlos aufgerüstet werden. Möchtest du später eine Grafikkarte, Soundkarte oder eine zusätzliche Festplatte nachrüsten? In einem Tower-PC gar kein Problem.

USFFs

Computer im USFF-Format, also im Ultra Small Form Factor bilden das krasse Gegenteil dazu. Sie sind oft nur so groß wie einige nebeneinander gelegte Zigarrettenschachteln und setzen konsequent auf kleinste Bauteile. Die enorme Platzersparnis auf dem Schreibtisch wird allerdings durch die fehlenden Möglichkeiten zur Aufrüstung erkauft. Im Inneren dieser Geräte ist oft schlichtweg jeder Millimeter an Platz bereits ausgenutzt, so dass an den Einbau einer zusätzlichen Festplatte oder Ähnlichem schlicht nicht zu denken ist. Positiv ins Gewicht fällt bei diesen Geräten allerdings der geringe Stromverbrauch.

SFFs

Eine Mittellösung stellen die sogenannten SFF-Geräte dar, wobei "SFF" für Small Form Factor steht. Die so bezeichneten Geräte haben einerseits deutlich größere Abmessungen, als die USFF-Geräte, sind aber immer noch um Einiges kleiner, als Tower-PCs. Diese Geräte können sowohl senkrecht unter dem Schreibtisch platziert werden, als auch waagrecht auf dem Tisch und unter deinem Monitor. Somit stellen sie einen Kompromiss zwischen den beiden erstgenannten Geräten dar und vereinen die Vor- und Nachteile beider Fraktionen als "goldene Mitte".

 

Unsere Empfehlung

Wir haben für euch 3 typische Vertreter der Office-PCs ausgesucht. Alle Geräte liegen trotz verschiedener Leistungsklassen noch deutlich unter der 200-Euro-Marke und haben ein absolutes spitzen Preis-Leistungsverhältnis.

Bezüglich der 3 genannten Gehäusegrößen haben wir ebenfalls jeweils 1 typischen Vertreter mit ausgesucht, so dass hier auch wirklich jeder sein Wunschgerät findet.

Einsteigerklasse

Mittelklasse

Leistungsklasse

Modell: HP EliteDesk 800 G1
CPU: Intel Pentium G3220 3,0 GHz
Grafik: Intel HD Graphics
RAM: 4 GB DDR3
Festplatte: 250 GB HDD
Größe: 44,5 x 17 x 40,5 cm
Bauform: Tower
Preis: € 109,00

Modell: Dell Optiplex 3010 SFF
CPU: Intel Core i3 3220 3,3 GHz
Grafik: Intel HD Graphics 2500
RAM: 4 GB DDR3
Festplatte: 500 GB HDD
Größe: 9,3 x 29 x 31,2 cm
Bauform: SFF
Preis: € 139,00

Modell: Dell Optiplex 7010
CPU: Intel Core i5 3470S 2,90 GHz
Grafik: Intel HD Graphics 2500
RAM: 4 GB DDR3
Festplatte: 128 GB SSD
Größe: 24 x 24 x 6,5 cm
Bauform: USFF
Preis: € 189,00

Mit diesen 3 Geräten hast du ganz nach Geschmack immer den perfekten Begleiter für alle Arbeiten rund um Office und Co. Wir hoffen, wir konnten dir mit unserem Bericht einen kleinen Leitfaden mit an die Hand geben und wünschen dir viel Spass beim Shoppen!

 

Titelbild: © Mediagram - Fotolia.com
Bilder: © ESM-Computer GmbH

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